Dienstag, 14. Juli 2015
Last Day

Tatsächlich ein kleines Städtchen mit einer schönen Altstadt, am Hang im Tal der Lahn gelegen.
Wie schon geschrieben, waren die kulturellen Angebote gleich Null. Das Schloss war aber da und man konnte wenigstens in den Innenhof.



In der Stadt konnte man auch Vieles entdecken.






Diesen netten Mann habe ich auch besucht und nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann wieder los. Der letzte Punkt auf meiner Schlösser- und Burgentour war ja Schloss Hämelschenburg und das ist ja nun von zu Hause nicht weit weg.
Dort angekommen, musste ich leider feststellen, das ja immer noch Montag ist. Also - weiter in Richtung Heimat. Kurz nach fünf bin ich dann in Hemmingen angekommen.

Weiter geht es dann erst bei der nächsten Tour. Ihr werdet es rechtzeitig erfahren.
Schaut auf meine Website, denn dort stehen alle Bilder, wenn auch verkleinert und unbearbeitet, ihr habt dann genug zu tun.



Montag, 13. Juli 2015
Sonntag
Der Tag beginnt gut- mit Sonnenschein und frischen Brötchen. Ich mach mich auf den Weg nach Konz in das Volkskunde- und Freilichtmuseum Roschacher Hof. Wahnsinn, was hier alles zuzammengetragen wurde. Komplette Ladenzeilen, in denen alle möglichen Berufe vertreten sind.



















Es ist neben dem Deutschen Museum das Beste, was ich gesehen habe, und ich war schon in vielen Museen.
Von dort aus ging es weiter nach Trier, einmal an der Porta Nigra vorbei (Trier wird bei einer anderen Tour ausführlich besucht) zur Burg Rheinfels. Kurz vor Trier hat mein Mäuschen aber wieder geschmollt und den Betrieb eingestellt. Nach stundenlangem Kurven in engen Gassen hab ich es dann aber doch geschafft, ich bin dran vorbeigefahren und hab sie gesehen. Über steile Straßen und mit wildem Gekurve ging es von der Saar an den Rhein. Eine tolle Burg, liegt ganz toll über dem Rhein, hat aber fast keine Parkplätze und Sonntagmittag waren die alle voll. Keine Chance auch nur mal anzuhalten und ein Photo zu machen. Nun gut, von dieser Burg hägt mein Leben nicht ab. Es geht daher gleich weiter zur 500 DM Burg. Wieder reichlich Gekurve - zurück in Richtung Mosel.
Reichlich Parkplätze vorhanden, hier werde ich die Nacht verbringen und dann am Montag die Burg besichtigen; hat nämlich geöffnet; dachte ich jedenfalls. Da Rheinfels ausgefallen ist, war ich natürlich viel früher als erwartet angekommen. Also, rein in den Shuttlebus und die Burg anschauen. Es war ja schon etwas später, die Massen waren weg, so bekam ich wieder eine Fast-Einzelführung (3 Personen). Interessante Burganlage (innen keine Photos bitte), die als Wohnburg von drei Familien genutzt wurde. Eine Familie ist ausgestorben, eine andere ist Pleite gegangen, so gehört die Anlage nur noch dem Grafen von ... Eltz... Der wohnt aber in Eltville.






Also - ab nach Weilburg.
Guter Stellplatz (Brötchenwagen), Schloss mit großem Garten und ein Bergbaumuseum. Aber es ist Montag! Alle Museen haben geschlossen. Ich werde das Ganze nur von außen betrachten können.



Samstag, 11. Juli 2015
Brennereimuseum
Von Saarbrücken aus bin ich den ganzen Weg wieder zurück bis Schengen gefahren und habe dort getankt (Diesel 105,0). Das war sehr lohnend. Dann weiter in das Brennereimuseum.

Es ist von einem sammelwütigen Brennmeister errichtet worden. Alle möglichen Varianten von Brennapparaturen sind hier ausgestellt. Er brennt natürlich auch verschiedene Schnäpse die man alle verkosten kann. Habe nur zwei ganz ganz kleine Schlucke genommen, aber die waren gut. Superweich, man merkt gar nicht, dass da Alk drin ist. Ja, hab ich auch gekauft.

Von ganz alt


bis zu den Schwarzbrennern, alles da.


Man kann auch in die Anlagen reinschauen.



Körperwelten
In Saarbrücken angekommen, weite Anfahrt -11 km- hab ich gleich den Stellplatz gechartert und hab mich auf den Weg zu den Körperwelten gemacht. Mit dem Fahrrad wars ein Klacks.
Natürlich gibt es keine Photos, man durfte sich noch nicht einmal gegen die Vitrinen lehnen, die haben aufgepasst wie die Schießhunde.
Ich hatte mir mehr davon versprochen. Sicherlich ist es für jemanden, der kein Biologie unterrichtet, viel interessanter.
Viele der Exponate bezogen sich auf Krankheitsbilder. Es wurden die normalen Organe und daneben die durch Krankheit veränderten Organe dargestellt. Unethisch und gruselig fand ich die Ausstellung nicht, eher informativ.



Donnerstag, 9. Juli 2015
Der erste Tag zurück in der BRD
Los ging es mit einem Besuch bei Penny, Tabak kaufen. Die französischen Preise sind astronomisch.
Dann weiter zur Villa Borg.

Der Aufbau der Anlage kann durchaus als gelungen bezeichnet werden. Es sieht alles recht römisch aus. Viele Fundstücke der Ausgrabungen werden ausgestellt, aber auch die Ausstattung der Räume wurde gut nachempfunden.






Das Brot ist frisch gebacken und noch warm. Das kleine weiße, hintere Reihe - das 4. von rechts - ist schon halb in meinem Bauch; nach römischem Rezept gebacken und sehr lecker.

Weiter ging es dann zur Saarschleife auf den Coef. Gut, dass mein Handy kein Netz hatte und ich die Parkgebühr sparen konnte. Schöner Ausblick.


Weiterfahrt nach Völklingen. Nach dem Cyclop sollte es nun ein Industriedenkmal sein. Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Ein äußerst interessanter Rundgang - 7 km - durch ein Stahlwerk. Alle Stufen, die bei der Stahlerzeugung durchlaufen werden, kann man hier ausgiebig betrachten.






Solch ein Riesenmarsch macht natürlich auch etwas müde.

Und hier mein erstes Selfie - vor der Gichtglocke des Hochofens.



Dienstag, 7. Juli 2015
Le Phare
Der Urlaub ist wieder zu Ende und die Tour geht weiter. Ein Museum steht an.


Es ist in der Champagne und natürlich ein Champagnermuseum. Man erfährt hier alles über die Region, die Reben, die Trauben und die Herstellung des Getränkes.

Hier wachsen die Trauben für den Pommery.



Sonntag, 5. Juli 2015
Le Cyclop
Ich muss da erst mal was klarstellen: Le Cyclop ist nicht das Dorf von Niki de Saint Phalle; das liegt in der Toskana und heißt Tarotgarten. Le Cyclop ist das Werk ihres Mannes Jean Tinguely. Es habe aber viele Künstler daran mitgearbeitet und natürlich hat sich auch Niki dort mit mehreren Werken verewigt.


120 t Stahl stehen hier mitten im Wald, um einige Bäume herumgebaut und rattern und knattern vor sich hin. Ein Monument, was man gesehen haben sollte. Viele interessante Details, die man erst auf den zweiten Blick sieht.






Wenn ich's hinkriege, gibt es auch noch ein Video zu sehen und zu hören.



Samstag, 4. Juli 2015
Wasserschloss Chamerolles
Nur 2,5 km abseits meines Weges gab es ein Wasserschloss - so etwas hatte ich noch nicht. Ich fuhr also mal vorbei. Es entpuppte sich als echter Bringer.


Nicht nur die tollen Stücke in der Ausstellung, sondern auch die Schau zum Thema Parfüm.






Dieser Abstecher hat sich wahrlich gelohnt.



Freitag, 3. Juli 2015
Orleans
Die Touri-Info liegt genau neben der Cathedrale, und wenn man schon mal da ist, kann man auch gleich ein paar Photos machen.

In Orleans werde ich mich aber nicht weiter rumtreiben, ist mir zu heiß, nicht das Pflaster, das Wetter.
Neues gibt es erst wieder von Le Cyclop, das Dorf von Niki de Saint Phalle.

Weitere Bilder auf der Website.



Chambord
Natürlich gab es in Amboise auch ein Chateau, jedes kleine Dorf hat hier schließlich eines, aber ich habe es mir nur von weitem angesehen. Es steht aber geschichtlich in Verbindung mit Chambord.

Wer mehr über das Schloss erfahren möchte dem empfehle ich die Website des Schlosses (in deutsch und gut gemacht).
http://www.chateau-amboise.com/de/

Chambord ist ein wirklich aussergewöhnliches Chateau und absolut sehenswert. Es liegt wohl auch daran, dass es in staatlicher Hand ist und genügend Geld für Restaurationen zur Verfügung steht.




Text aus einer Broschüre:
Meisterwerk der französischen Renaissance, Verkörperung der königlichen Macht von Francois I. und später von Ludwig XIV, hat das Schloss bis heute Gäste und Besucher fasziniert. Dem Besucher bietet sich eine beeindruckende Architektur mehr als 90 Räume, eine aussergewöhnliche Treppe, Dachterassen mit phantastischer Aussicht auf den Wald.... Alles lädt zum Träumen, zum Entdecken der Geschichte und zum Spazieren ein. Mehr als 4500 Kunstgegenstände Gemälde, Tapeten und Möbelstücke beleben das weitläufigste Schloss des Loiretals. Der umliegende Park der sich über 5540 ha erstreckt, ist die grösste Reserve der Tier- und Pflanzenwelt Europas. Er ist ein Schutzgebiet für das Hochwild.

Es ist wirklich viel zu sehen und man kann sich da echt verlaufen, was mir natürlich passiert ist. Eine falsch geöffnete Tür war Schuld. Eine Angestellte, die gut deutsch sprach, hat mich dann wieder auf den rechten Pfad der Tugend geführt. Allerdings war ich auch in Räumen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.






Weitere Bilder auf der Website.