Donnerstag, 27. Juni 2019
27.06. Hannover
Von der Stahlwelt bin ich gut weggekommen, bis auf den elenden Stau in der Linzer Innenstadt. Bin durchgefahren bis Passau und habe dort im Winterhafen Quartier bezogen. Diesmal war es sehr voll und es gibt jetzt einen Brötchenbringedienst. Ohne mich zu beeilen ging es dann morgens in Richtung Heimat. Zwischenziel war Wernigerode. Auf der ganzen Fahrt, trotz der vielen Baustellen, keinen Stau, aber in Halle. Hier wurde ich kreuz und quer geschickt und war schon fast in Magdeburg. Ich entschied mich dann für ein schnelles Ende und bin dann gleich nach Hemmingen gefahren.

Und nun bin ich schon wieder vollgetankt, entleert und fast wieder abfahrbereit.



Dienstag, 25. Juni 2019
25.06. voestalpine Stahlwelt
Nachdem ich mich ein wenig geduscht habe, können wir mit dem Bericht des heutigen Besuchs starten.
Von Stockerau aus ging es kleinen und kleinsten Straßen durch die Wachau nach Linz. Eine wunderbare Gegend, nicht nur für Wein. Gegen Mittag war ich dann beim Stahlwerk. Obwohl ich nicht reserviert hatte und Einzelbesucher erst morgen dran sind, haben sie mich in den Ablauf aufgenommen. Ich hatte sogar einen Busparkplatz für Mobi zugewiesen bekommen. Gleich 1300, nun aber los.

In einem Turm

(Das ist das Kristallgitter von Eisen)

wird auf Fünf Etagen die Produktion und Verarbeitung von Eisen (Ferrum, Fe) erklärt.

Hochofen mit Schmelzer


Mit verschiedenen Zusätzen wird der Stahl für den Kunden gemischt.


Nun wird er mit verschiedenen Formgebungsverfahren zum Endprodukt gefertigt.



Auch für die Marsmission der NASA wird hier gefertigt.


Hier werden viele Feinbleche gewalzt die später so aussehen.

Nun denn, es kommt der zweite Teil. Die Werksbesichtigung mit dem Bus, da das Werk so riesig ist (750 Fußballfelder). Davon gibt es aber keine Bilder, das photographieren und filmen ist strengstens verboten.
Wir sahen die verschiedenen Materiallager für die Hochöfen, die Aufbereitung des Eisenerzes, die Kokerei und den großen Hochofen. Wir hatten Glück, es wurde gerade ein Abstich gefahren. 180 t flüssiges Eisen und Schlacke liefen durch die Halle und wurden in Transportbehälter eingefüllt. Alles in allem war der 3-stündige Besuch eine Runde Sache.
Ich befinde mich jetzt so langsam auf dem Heimweg und bin schon in Passau Auf dem Stellplatz im Winterhafen.



Montag, 24. Juni 2019
24.06. Wien RIP
Das letzte Objekt in Wien, war der Zentralfriedhof. Ich musste wild durch Wien kurven, bin aber angekommen und habe gleich einen PP bekommen.


Erst Museum und dann auf den Platz.



Es gibt auch Urnen zum selber bemalen.

Nach dem kremieren bleibt noch so einiges über.

Wo bloß das chirurgische Besteck herkommt?

Gehen wir jetzt nach draußen in die Hitze. Es gibt wirklich fulminante Gräber.





Bemerkenswert ist auch die große Kirche, ein toller Jugendstil Bau.






Genug gesehen vom morbiden Charme der Bourgeoisie und weiter auf die Burg eines sehr reichen Wieners.

Das bemerkenswerte an dieser Burg, sie wurde aus einer Ruine mit Originalteilen anderer Burgen und Schlösser wieder aufgebaut. Der alte Herr war ein Mittelalterfan und begeisterter Sammler.

Der Säulengang stammt aus Florenz.

Diese Arkaden aus dem Dom von Graz.

Diese Fachwerkzeile aus Böhmen.

Der Brunnen aus Frankreich. So geht es auch in den Innenräumen weiter, nur, da darf man nicht photographieren.
Mein Schlafplatz ist in Stockerau beim Freibad. Morgen geht es nach Linz, das Stahlwerk angucken.



Sonntag, 23. Juni 2019
23.06. Drei Museen
Es ist Sonntag und heute haben die Museen noch geöffnet, somit mach ich mich auf den Weg. Es sieht nach Regen aus, dann ist indoor Aktivität angesagt. Zuerst ins Naturhistorische, das kennt ihr ja schon von außen.

Innen wird in knapp 40 Sälen umfangreich die Mineralogie, Zoologie und Evolution dargestellt. Hier ein paar Beispiele der Exponate.


















Nun ging es weiter in das Papyrimuseum, die Totenbücher begucken. Die kann man hier aber nicht sehen, die sind zum photographieren zu lang, hab ich als Video. Das sind ein paar Ausschnitte.




Es gab natürlich auch alle möglichen anderen Informationen zu Papyri.


Trockenen Fußes konnte ich nun zum Globenmuseum gehen.

Außergewöhnliche Exemplare aus mehreren Epochen werden hier ausgestellt.










Samstag, 22. Juni 2019
22.06. Belvedere
Diese Anlage stand noch auf meinem Plan. Ausgeschlafen und dann los. Das Wetter ist nicht so berauschend, aber was solls, wir sind ja nicht aus Zucker.







Aber nicht nur von außen, auch von innen sehr nett anzuschauen.


Ich bin dann wieder zurück ins obere Belvedere, denn da hatte ich eine Karte um mir den Klimt anzuschauen.


Ist schon ein wenig schwierig. Alle Besucher wollen nur den Kuss sehen, sonst nix.

Dabei gibt es noch viel mehr von ihm zu sehen, aber auch von anderen Künstlern dieser Periode.



Auch die anderen Abteilungen boten interessantes.







Freitag, 21. Juni 2019
21.06. Naschmarkt
Nachdem ich die letzten Arbeiten im Home Office abgeschlossen hatte, hab ich mich auf den Weg zum Naschmarkt gemacht. Diesmal sah es etwas anders aus.


Hier gibt es wirklich viel zu sehen und zu naschen, man wird dabei aber auch ein heiden Geld los.

Da ich so viel zu schleppen hatte, konnte ich natürlich keine Museen oder sonstiges besuchen und musste wieder nach Haus.

Heute beginnt ja auch Europas größtes, kostenloses Open Air Festival, welches ich natürlich besuchen werde.
Man merkt am Netz das es immer voller wird, es wird immer schlechter.



20.06. Karlsplatz
Wieder ein etwas größerer Rundgang durchs Dorf. Beginnen wir am Karlsplatz.

Der Namensgeber ist die gleichnamige Kirche.



Ein schon imposanter Bau mit den beiden Trajansäulen. Aber auch innen geht's gut ab.




Weitere interessante Blickfänge gibt es hier zu sehen.




unter anderem den Stadtpark.




Gleich um die Ecke, der Prachtbau der Oper.


Es geht gegen Mittag, was liegt da nicht näher, als ein Besuch des Naschmarktes.



Aber was ist das, hier ist ja totaler Totentanz. Wie ich später erfahre ist hier ein Feiertag und deshalb sind alle Läden geschlossen. Dann ist ein wenig bahnfahren angesagt.

Donaukanal

Börse für landwirtschaftliche Produkte.
Da das Wetter noch bestens ist, bin ich zum Prater gefahren, Leute gucken.






Zurück zum CP. Mobi macht ein klein wenig Probleme. Gestern nach dem Gewitter ist wieder der FI-Schalter an der Stromsäule rausgeflogen. Machen wir uns auf die Fehlersuche. Die Kabel in allen Varianten überprüft, an denen liegt es nicht. Auch die Anschlußleitungen, hab ich von einem Nachbarn ausgeliehen, sind in Ordnung. Es kann also nur an Mobi direkt liegen. Nachdem ich alle Geräte ausgesteckt hatte, war alles wieder gut. Alles einzeln wieder einstecken und siehe da, der Übeltäter war gefunden. Es ist der Wasserkocher. Der hat irgendwie ein Kriechstromproblem. Ok, kaufen wir einen neuen.



Donnerstag, 20. Juni 2019
19.06. Wien Heldenplatz
Bis ich zum Platz kam, musste ich ja noch etwas vom gestrigen Tag nacharbeiten, das Justizministerium.




Dann kamen die Museen dran.


Das Museumsquartier, sagte mir nicht so zu, ich kann mit der modernen Kunst nicht so viel anfangen. Das Naturhistorische ist da eher mein Fall.





Verlassen wir Maria Therese und ab durch das schöne Tor zur Hofburg.






Mich haben die Bilder aus der Heraklessage am meisten beeindruckt.



Und wie hoch Wien in 2000 Jahren in die Höhe gewachsen ist (später mehr darüber).

Nun geht es zu den vielen Sicherheitsleuten in die Fußgängerzone.



Und schon kommt der nächste Blickpunkt in Sicht.


Der Stefan hat schöne Wasserspeier und einen Aufzug im Turm.






Der Tag ist aber noch nicht zu Ende und im AKKU ist noch was drin. Die Ankeruhr


Und dann ist da noch das Museum, hier bin ich rein. (Für die Eintrittsgelder in die vielen Museen, kann man locker einen Monatslohn hinlegen.) Das Römermuseum, hier kann man das römische Wien sehen.





Den Herrn Gutenberg konnte ich gerade noch auf Platte bannen, da war die Akkukapazität erschöpft.

Morgen geht es weiter mit Tag drei.



Dienstag, 18. Juni 2019
18.06. Wien 8. Bezirk
Gestern nur angekommen und nichts weiter gemacht.

Heute ging es dann aber mit der Kultur los. Rein in die U-Bahn und am Rathaus wieder raus.

Ein bischen drumrum geguckt.




Dann ging es zur Votivkirche.


mit ganz vielen Wasserspeiern.




Weiters kam die Universität.




Das nächste größere Gebäude ließ nicht lange auf sich warten. Judith, kannst du es erkennen?







Bin ich doch gestolpert und schon beim nächsten Gebäude, eine Botschaft.




Um den Nacken ein wenig zu entlasten, gucken wir jetzt mal geradeaus.


Das Parlament ist eine riesige Baustelle und total eingezäunt, man muss also wieder nach oben gucken, lohnt sich aber.




Na, kommen die euch auch bekannt vor?


Auch die zum Parlament gehörenden Gebäude sehen toll aus.



Die Gerichtsbarkeit ist nicht weit entfernt.




Nun geht es weiter zum Volkstheater, aber da streikt der Akku vom Photoapparat. Keine Bilder mehr. Morgen geht es dann weiter auf dem



Montag, 17. Juni 2019
17.06. Auf nach Austria
Die armen Arbeiter, die den PP als ihrem P+R-Platz benutzen haben mich geweckt. 0700 ist für den Urlaub schon recht früh, was soll's, Kaffee kochen, Zeitung lesen und los zu den Skulpturen.
An der Grenze standen tatsächlich zwei Soldaten, haben aber noch nicht mal geguckt. Weiter nach Deutsch-Jahrndorf. Plötzlich ein Schild: Durchfahrt verboten. Die STRABAG verhindert, das ich den Skulpturenpark sehen kann. Das ist ist schon der Vierte, der mir verloren geht. Dann eben weiter zu den Römern. Erstes Objekt der Begierde ist das militärische Amphitheater.




Hier hat sich in den Jahren nichts verändert. Dann weiter zum Schloss in Petronell.


Das ist leider nicht zu besichtigen und außerdem eine Baustelle.
Weiter geht es nun zum römischen Stadtviertel in Carnuntum. Hier hat sich viel getan. Neuer Eingangsbereich

Videoshow und mehrere ausgewählte Schaustücke.






Carnuntum war eine Großstadt, hier wird aber nur ein kleines Viertel restauriert gezeigt.


Es werden die verschiedensten Haustypen gezeigt.



Ölhändler


Färber oder Gerber

Töpfer






Wohnhaus






Therme

Noch ein klein wenig Fahrt und ich bin schon in Wien. Hier hab ich mich erstmal für eine Woche eingeloggt. Wir hören also nur sporadisch von einander.