Samstag, 15. Juni 2019
15.06. Györ
Der Weg nach Györ war nicht soweit, auf der 1 immer der Nase nach und schon bist du da. Eine interessante Stadt.


Ich bin wohl an der falschen Stelle ins Dorf gekommen, ein Kirchenviertel.






Es gibt aber auch viele Denkmäler

Skulpturen


und ganz viele Schilder.






Brunnen gibt es aber auch viele.






Freitag, 14. Juni 2019
14.06. Bella Italia
Von den Nachbarn verabschiedet, bezahlt und dann am Ballaton lang nach Italien.


Ein Museum der besonderen Art. Es werden Modelle von allen möglichen Sachen aus Italien gezeigt. Das sagt jedenfalls die Website, denn das Museum war leider geschlossen, es sollte aber geöffnet haben. Gut, fahren wir halt weiter zum Bauxitmuseum.


Erstmal ging es durch die Marslandschaft, die tollen Farben gucken.




Die Mine wird, wie auch bei uns üblich, wieder rekultiviert.


Und dann ging es an verschiedenen Maschinen vorbei in das Museum.


Innen gab es nicht nur kühle frische Luft, sondern auch eine gute Dokumentation zur Geschichte des Bauxits und seines Abbaues.

Es wurden auch die entsprechenden Gerätschaften und Maschinen im Stollen gezeigt.






Die Hitze macht einem alten Mann wie mir ja doch schon ein paar Probleme, so bin ich halt gleich wieder in Richtung meines nächsten CP gefahren - an einem See.




Mittwoch, 12. Juni 2019
12.06. Rosengarten - Heviz
Hallo ihr lieben Leser, ich lebe noch und will zwischenzeitlich kurz mal melden. Das Wetter ist immer noch gut, immer locker über 30° C im Schatten. Heute war ich bei der Podologin und hab mir die Füsse schön machen lassen. Ein paar Missverständnisse führten zu einer Terminverschiebung die ich für EUCH nutzte, ein paar Bilder in Heviz zu machen.


Heviz ist ein Bad mit einem Thermalsee und wimmelt nur so von alten alten Leuten mit defektem Bewegungsapparat.





Im Ort gibt es neben den gefühlt tausend Kliniken und Hotels auch ein Terrarium. Hab ich mir angeschaut.




Die gucken schon etwas Mucksch.
Ich war dann bei der Podologin und als ich raus kam, liegen vor mir 50 000 HUF auf der Straße. Immerhin so um 150 €. Als guter deutscher Staatsbürger hab ich sie nicht eingesteckt, sonder bin rein zur Rezeption um sie dort zu hinterlegen. Die wollten sie aber gar nicht haben, also auf zur Polizei, dort ein gutes Bild machen. Die haben sie dann genommen und ich konnte weiter zum Einkaufen fahren.
Da man bei dieser Hitze ja nicht gut Autofahren kann, bleibe ich noch ein wenig hier.
Das ist der Ort Bikep

zu dem der CP gehört.

er liegt hinter dem großen Schild.

Tschüß



Sonntag, 9. Juni 2019
09.06. Rosengarten Ballaton
Ihr lieben geneigten drei Leser, eine traurige Mitteilung für euch: Ihr werdet wohl einige Tage nur sporadisch, wenn überhaupt, von mir hören. Wie aus dem Titel ersichtlich bin ich bereits am Ballaton auf einem hervorragendem CP. Der Eigner spricht perfekt deutsch und alles ist hier vorhanden. Und der Wein ist gut und nicht teuer. Eine Woche werde ich wohl hier bleiben.
Tschüss
bB



8.6. Skanzen
Von Tesco einen recht kurzen Weg bis Szenna um das MUSEUM dort zu besuchen, Freilicht.


Einen PP zu finden war nicht einfach, ich parke zwischen Straßenbaumaschinen, alles belegt oder nicht vorhanden.
Ein kleines Museum, interessant, aber leider ohne jedwede Dokumentation. Man kann sich alles nur angucken, allerdings auch in die Räume. Schade.
Z. B.










Ich hatte hier einen ganzen Tag mit Übernachtung eingeplant, das war wohl nichts. Nach zwei Stunden war ich durch. Also bin ich gleich weiter zum Ballaton (eine junge Ostdeutsche kennen lernen).



Samstag, 8. Juni 2019
8.6. Burg Siklos
Es ist doch eine Freude hier über Land zu fahren. Man kann wieder die Landschaft betrachten und muss nicht ständig auf die Schlaglöcher achten.
Nun gut, in Siklos gut angekommen, PP gefunden und dann los zur Burg.


Sie hat mich nicht umgehauen, war aber ganz informativ. Erste Tür rechts, wie immer der Kerker und dann die Folterkammer.




Dann die Kapelle.


Jetzt gab es noch ein paar spärlich ausgestattete Ausstellungen zu verschiedenen Themen.







Und einen Rundgang auf dem Wehrgang.



Punkt zwei auf der Tagesordnung, ach nein, das heißt ja jetzt Agenda, ist die Stadt Pecs und die dortige Übernachtung. Angepeilt war der CityPP, auch gefunden und durch die tatkräftige Hilfe eines Einweisers auch einen Platz. Es sind nur ein paar Schritte und man ist im Centrum, dem Szechenyi ter.





Hier gab es, neben vielen anderem, auch einen interessanten Brunnen.


In letzter Zeit war ich ja sehr standhaft und habe um Museen einen Bogen gemacht, aber dieses musste ich nun mitnehmen. Ein Apothekenmuseum, sehr klein, nur zwei Räume.



Neben den üblichen Löwen gab es auch ein Schwein, einen Elefanten und eine Katze.



Ein kleines Stück Stadtmauer hab ich auch gesehen, wichtiger war aber das ungarische Lokal.




Freitag, 7. Juni 2019
7.6. Szeged
Aus Oradea gut weggekommen, ich hatte die Nacht bei Kaufland verbracht, nicht im Geschäft sondern auf dem PP davor. Klasse Straße bis zur Grenze, die Grenzkontrolle war nur auf der rumänischen Seite und nicht der Rede Wert. Auf guten Straßen weiter bis Szeged. Hier kam das Übel. Der CP war gesperrt wegen Überschwemmung.

Was nun sprach Zeus... für mich kein Problem, nehmen wir halt den P+R Platz. Den nächsten Bus gechartert und ab ins Dorf. Hier gibt es einiges zu sehen und eine Tourist Information.

Ich beschränke mich aber auf den Rathausplatz und ein bischen drumrum.










Hier in Ungarn haben sie das gleiche Problem wie wir in Deutschland. Du kannst dich um die ganze Welt essen, aber nicht ungarisch. Also habe ich bei einem Italiener ein unaussprechliches ungarisches Gericht gegessen. Ohne Vergleich war es aber nur naja.
Mein treuer Begleiter und ich hatten nun aber noch das Problem mit dem nächtigen. Die Toilette war voll und wir benötigten etwas mit Entleerung. Nach längerem suchen haben wir dann den CP Sziksösfürdö gefunden und verbringen hier die Nacht (22 Uhr, 24°C).



Donnerstag, 6. Juni 2019
06.06. Die Bärenhöhle
Ich habe lange mit mir gekämpft ob ich sie nicht einfach auslassen sollte. Bin aber doch hingefahren, war ja quasi auf dem Weg.

Natürlich musste ich erstmal wieder klettern um zur Höhle zu kommen. Es hat sich aber wirklich gelohnt.

Durch dieses kleine Loch wurde die Höhle 1975 entdeckt
An vielen Stellen lagen Knochen rum.

Es gab schöne Sinterterassen,




und viele Stalagmiten und Stalaktiten






und natürlich auch den Bären.


Von unserem Führer hab ich dann noch eine CD mit einem Film und Bildern aus der Höhle erstanden. Kann man sich bei mir angucken.
Das war nun das letzte Besuchsziel in Rumänien, einmal noch in Oradea schlafen und dann geht es schon nach Ungarn zurück.

Ich hab mich schon ein wenig in Oradea umgeschaut.

Mit genügend Zeit wäre auch hier viel zu entdecken gewesen. So gab es nur ein paar Schnappschüsse.



Das Grand Palace Hotel





Mittwoch, 5. Juni 2019
5.6. Fargaras
Die Sonne scheint, da macht es doch Spaß ein weiteres Fortress zu besuchen. Es ist ja gleich um die Ecke.

Ein Mittelding aus Rasnov und Bran. Schön aufgemacht im Innern, außen kann aber noch was getan werden.









Man kann halt noch viel machen. diese Sonne war wieder weg, es fängt an zu regnen, ich bin dann auch mal wieder weg. Auf zum nächsten Schloss.

Hunedoara heißt das gute Stück und ist über mehrere Geschlechter und Jahrhunderte gebaut worden.












Dann ging es noch in die Tortura Ausstellung. Es werden die verschiedensten Foltermöglichkeiten an praktischen Beispielen gezeigt.





Menschen können ganz schön grausam sein. Leider wird das alles heute noch praktiziert.

Nach diesem gruseligen Anblick ging es zum CP am See.



Dienstag, 4. Juni 2019
4.6. Bran - Home of Vlad Tepes Draculea
Wie ja allseits bekannt, gießt es hier in Strömen. So auch in der Nacht. Und plötzlich ging der Strom aus, son Mist. Nicht weiter schlimm, ich habe genug Strom und bei dem Regen wollte ich auch nicht mehr raus.
Am Morgen, der Besitzer, ein Niederländer, hatte mir gesagt, ich könne mit dem Womo problemlos zum Schloß fahren, wenn ich denn um 9.00 Uhr gleich da bin. Die Busse kommen etwas später. Aber es klopfte an meine Tür, es war nicht die böse Stiefmutter, sondern der Niederländer. Er erklärte mir, warum der ganze CP in der Nacht keinen Strom mehr hatte. In mein Verlängerungskabel ist bei dem Starkregen Wasser in die Steckverbindung gelaufen und hat die Sicherung geschmissen.

Das war also geklärt. Ich dann noch eine Knoblauchzehe gegessen und los zu Draguls Schloß.

Gut abdrücken und dann rein.





Hier taucht der Drachen das erste und einzige mal im Schloß auf.


Die Insignien der Macht.



Die Busse sind da. Schubweise ist jetzt Einlass.
Ich glaube, es gibt mehr Souvenirläden als normale Gebäude in Bran.



Hier merkt man eine gute Organisation, man wird hervorragend durch das Schloss geführt. Kein Vergleich zu Rasnov.
Von hier aus ging es dann erst mal zu Hornbach, neue Steckverbindungen kaufen. Hab ich auf dem PP gleich eingebaut.
In Brasov (Kronstadt) hab ich über eine Stunde nach einem PP gesucht und dann aufgegeben. Weiter zum CP Laguna Alabastra. Es regnet nicht mehr.



Montag, 3. Juni 2019
3.6. Rasnov
Da ich in der Karpaten bin, müssen auch einige Burgen besucht werden. Seit gestern Abend gießt es in Strömen. Als ich hier ankommen wird das Wetter etwas besser. Schirm ist aber eine gute Wahl.



So sieht es bei schönem Wetter und in gutem Zustand aus. Ich bin mit der Bahn gefahren.


Hat man den Eingang erreicht, blickt man auf die Hauptburg.

Innen sieht es dann eher mau aus.




Die einzigen Ausstellungsstücke auf der Burg.

Die Wege waren auch nicht die Besten. Nicht nur ich hatte so meine Probleme.

Als der Regen wieder schlimmer wurde verzog ich mich mit Mobi zum Vampir Camping.
Morgen mehr.



2.6. Ulpia Oescus
Sonntag morgens um 8.00 Uhr sind auch in einer Hauptstadt noch nicht so viele Leute mit dem Auto unterwegs, ich kam also gut weg. Der Dicke hat sich gefreut, es gab streckenweise schöne Straßen. Bei strahlendem Sonnenschein in Gigen angekommen und das Ausgrabungsgelände besucht.

Die Straße war schon richtig saumäßig und das Gelände stand dem in nichts nach.



Eine Straße war recht gut erhalten


Vom Tempel der Fortuna gab es auch noch viele Teile, allerdings etwas zerstreut.



Ein wenig Betreuung würde dem Gelände sicherlich gut tun.
Flugs geht es nun weiter zur "Schönen Blauen Donau" um dort eine Fähre zu erhaschen. Auch hier musste der Fährmann kräftig bezahlt werden. Das Geld passte aber nicht unter die Zunge.



Nun stehe ich auf dem PP eines Zoos (in Rumänien) und werde ev. ruhig nächtigen, wenn mich die Aras lassen. Entweder, der Zoo war ganz ruhig, oder das Gewitter mit dem Trommeln der Regentropfen auf dem Dach, war zu laut. Ich habe jedenfalls prima geschlafen.