Samstag, 29. Juli 2017
28.07. Die letzte gemeinsame Nacht
Um halb 7 war der PP schon wieder vollgeparkt. Durch Judiths aufopferndem Einsatz war es für uns aber kein Problem den PP zu verlassen.
Für unsere letzte Nacht hatten wir uns einen CP unweit des Flughafens ausgesucht, er war gut. Als Nachtmahl, hat Judith bezahlt, gab es nun endlich den gegrillten Fisch in Form einer Fischplatte.

Nach dem Frühstück sind wir dann los, leider ohne meine schönen, neuen Schuhe. Die hängen noch am Baum, trocken werden sie sicherlich sein.
Nach dem tränenreichen Abschied habe ich mich entschieden schon mal in Richtung Heimat aufzubrechen.
In Slowenien haben sie mich dann so richtig abgezockt. Für die paar km musste ich 44,20 € Maut löhnen, inklusive riesen Baustelle und 8 km Stau.
Dann ab nach Österreich. Ich habe mich für die Tauernautobahn entschieden da ich keine Lust auf das gekurve über Pässe und durch enge Täler hatte. Die go box ist jetzt leer. Rückgabe war aber nicht möglich, die ASFINAG hat alles gesperrt und man kommt nicht in das System. Wahrscheinlich sind die 50 € Pfand dann auch weg.
Aber einen Lichtblick gibt es doch, Dobrindt sei Dank.



Donnerstag, 27. Juli 2017
26.07. Omis und Split
Unsere Tour führte uns zuerst nach Omis, eine kleine Stadt an der Küste, dort angekommen war auch schon wieder Seightseeing angesagt.

Eine schöne kleine Stadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. Drei Liter Olivenöl und ein paar Früchte später saßen wir auch schon wieder im WOMO und fuhren nach Split.



Angekommen in unserem Nachtlager, ein Parkplatz vom Einkaufscenter "Joker" befuhren wir diesen und landeten spontan auf dem örtlichen Polizeiparkplatz. Dort wurden wir auch gleich freundlich des Parkplatzes verwiesen. Nur dumm, wenn man nicht mehr raus kommt. Ein paar Barken verschieben später, standen wir auf dem normalen Parkplatz. Nur leider ohne dort wieder raus zu kommen, die Ausfahrt war zugeparkt. Dazu später mehr....


Wir ließen das Womo Womo sein und machten uns zu Fuß auf den Weg in die Spliter Altstadt. 20 Minuten später standen wir an den Toren der Stadt, die von einem fiesen Typen bewacht wurde.

Split ist eine wunderschöne, moderne und doch alte Stadt. Viele schicke nette Kneipen und Bars runden den urbanen Lebensstil dieser jungen Stadt ab. Dubrovnik kam uns dagegen richtig verknöchert vor.




Nachdem wir dann noch lecker Schwertfisch gegessen hatten, gingen wir zurück zum Womo und mussten dort die Lage auf dem Parkplatz solange beobachten, bis sich die uns im Wege stehenden Autos verzogen hatten. Wir mussten ja das Womo noch umparken, damit wir morgens wieder vernünftig raus kommen. Nachts stehende Autos zu beobachten hat schon was... ;-)

Da Jörg immer bei hohen Temperaturen Wasser in den Beinen und Füßen hat, habe ich ihm ein Kräuteröl spendiert, unten das Ergebnis. Wir finden, dass kann sich sehen lassen.



Dienstag, 25. Juli 2017
24.07. Ston und Mali Ston
Heute kommt der Bericht von unserer Gastkommentatorin Judith.

Ja, das Kamerakind Judith darf auch mal... Wurde eigentlich mehr gezwungen. Jörg liest währenddessen die Zeitung.

Unsere Fahrt nach Ston war sehr kurz ( 26km). Dort angekommen erkundeten wir die Stadt und die jahrhunderte alten Salinen.

Danach bin ich die "chinesische Mauer Europas" erklommen, leider ohne Jörg, der wollte irgendwie nicht so wirklich. ;-)
Ich startete meine kleine Exkursion um Punkt halb zwei (wie immer in der Mittagszeit) von Ston nach Mali Ston.


Gut ausgerüstet mit LSF 30, einem Liter Wasser und meinen Birkenstock ging es hinauf. Da ich ausgesprochene Höhenangst bzw. Fallangst habe, hatte ich beim Aufstieg links und rechts nicht so viel zu gucken. Eine kurze Pause auf der Hälfte und weiter ging es, oben angekommen war ich weit und breit der einzige Mensch. Nach zehn Minuten Schnappatmung konnte ich dann auch weiter gehen und den Ausblick voll und ganz genießen.


Der Abstieg verlief ziemlich unspektakulär.
Jörg hat mich wieder eingesammelt und dann ging es zum CP mit Sandstrand.

Ich (Jörg) besuchte in der Zwischenzeit das Fortress. Eine sehr große verarsche. Das sind nur die Aussenmauern und sonst nichts. Aber der Eintritt galt auch für dir Mauer.



Sonntag, 23. Juli 2017
21.07. Arboretum
Frohen Mutes starteten wir von unserem Autokamp in den neuen Tag. Ein kleiner Zwischenstop an einer Badebucht mit fünf zerschossenen Hotels. Es sah sehr traurig aus.
Weiter zum Park. Dort fanden wir ausser wildem Dschungel nichts, aber eine schöne Aussicht.

Ein paar Highlights gab es schon, nur die Gärtnerin vermisste eine klare Linie.



Von dort wieder zu einer einsamen Bucht zum Badeurlaub.


Judith meint: "der weiße Wal auf rosa Matratze".



Samstag, 22. Juli 2017
21.07. Dubrovnik
Nach dem aufstehen fuhren wir mit dem Wassertaxi sehr entspannt von Kupari ( unser CP) nach Dubrovnik. Die Fahrt war in ner halben Stunde erledigt.


Wie es sich für ordentliche Touristen gehört, sind wir auf der Stadtmauer bei 45° C herumspaziert. Der Schweiß lief in Strömen ins Meer.

Allerdings wurden wir mit einer guten Aussicht belohnt.




Nachdem wir die Mauer der Qual wieder verlassen hatten gönnten wir uns eine kurze Pause in einer der zahllosen Bars.

Dubrovnik ist die Filmkulisse in vielen verschiedenen Filmen, wie wir heute festgestellt haben, unter anderem in Robin Hood, Star Wars und natürlich Game of Thrones. Nachfolgend irgendeine Treppe aus Staffel 1-6.

Kulturell bildeten wir uns selbstverständlich in mehreren Museen der Stadt. Unter anderem das Naturhistorische und das kulturhistorische Museum.




Nach unserem leckeren Lunch fuhren wir gemütlich zu unserem CP zurück.



20.07. Cilipi
Pünktlich um 15:55 Uhr landete Judith in DBV aus MUC und ich habe sie am Flghf. eingesammelt.
Der Flug verlief ohne nennenswerte Ereignisse, allerdings war der Aufenthalt in München sehr lang ( 4h).
Ich hatte die Wartezeit in Cilipi im Museum verbracht, sehr interessante Geschichte.





Mittwoch, 19. Juli 2017
19.07. Camp Adriatic II
An einer kleinen Bucht liegt dieser CP. Hatte auch noch Platz für uns. Hatte ich garnicht gedacht, im Wasser tobten tausende von Jugendlichen zu lauter Discomusic. Aber pünktlich um 2100 war Schluß und angenehme Ruhe.


Schön im Schatten unter Kiwibäumen harren wir der Dinge.


Ein Gast hatte sich bereits entkleidet, ist aber kein FKK-Platz, und war dann aber wohl stiften gegangen.


Morgen hole ich dann Judith vom Flughafen ab, nur 22 km weit weg.



Dienstag, 18. Juli 2017
17.07. Kotor
Eine Stadt mit einem alten Kern. Sie liegt, wenn man so will an einem Fjord, ringsum hohe Berge.



Diese Stadt hat aber ein großes Problem, zu viele Autos und zu wenig Straßen. Dann kommen auch noch die Unmengen an Touris dazu.


Es gelingt mir aber hin und wieder Photos ohne viel Menschen zu machen.




Ein Museum und ich war nicht drinnen.

Das ist kein Nebel, um Kotor brennt leider der Wald.

@ Judith
Ich kann hier in Molunat die Flugzeuge schon sehen und hören.
Schick mir bitte mal die genauen Ankunftsdaten von DBV (1555 mit LH1710 ?).
Du solltest schon mal in der 4ma Bescheid sagen, dass du später kommst. Um Splitt brennt es auch und der Flughafen ist nicht erreichbar.



Samstag, 15. Juli 2017
15.07. Ulqinit
Mein Mückenspray ist leer und ich habe die halbe Nacht damit verbracht Mücken zu jagen, ein nutzloses Unterfangen, denn durch die Zwangsbelüftung kam immer wieder Nachschub.
Die 15 km ins nächste Dorf muss man auch hier nicht laufen, es gibt einen Minibus, hinein. Erst zur Bank und dann durch die Stadt geschlendert. Auf dem Weg ein "Elctric Mosquito Killing Mat" gekauft. Wird heute Abend getestet.
Neues Mückenspray gekauft und noch so ein paar kleine Dinge wie Kafa, Wurst und Brot.
Durch die Neustadt


bis in die Altstadt



und an die Badebucht geschlendert.


Hier würde ich keinen Urlaub machen.

17.07.
Das Mückenzeug ist Klasse! Seit zwei Nächten keine Mücke mehr gesehen.
Heute geht es weiter nach Kotor.



Freitag, 14. Juli 2017
14.07. Ada Bojana
Die selbe Sonne, anderes Wasser und ein anderes Land.



Mittwoch, 12. Juli 2017
11.07. Ura e Mesit
Ich verließ den schönsten CP Albaniens und mache mich auf den Weg zur Ura e Mesit. Auf dem Weg machte Moby ein paar Sperenzchen, die Bremskontrolleuchte flackerte und leuchtete dann ständig. Nach einem Blick ins Buch, zu wenig Bremsflüssigkeit.
Schlecht, und das hier in Albanien. Ich hielt dann bei einem Schrauber um vaj e frenave zu kaufen. Das war aber ein total netter Typ, der mich gleich erstmal auf seine Grube lotste und sich das Ganze von unten anschaute.

Ein Kumpel, 14 Jahre in Deuschland, hat mir dann das Urteil verkündet: Reparatur jetzt nicht möglich, fehlende Teile, Weiterfahrt geht auch bis nach Hause. Es muss nur regelmäßig Flüssigkeit nachgegossen werden.
Ok, nicht schön, aber damit kann man leben. Alles in allem hat es mich 1 000 nicht € sondern Leke gekostet, ca. 8 €.
Weiter zur Brücke. Problemlose Anfahrt über schöne geteerte Straßen.




Nachdem ich nun wieder etwas für die Kultur tat, kann ich wieder etwas ausspannen und fahre auf einen tollen CP, Lake Shkodra Resort. Das ist auch das letzte Ziel in Albanien, dann kommt Montenegro.